Forscher finden Weg zur HIV-Vakzine

DURHAM (eb). Neuer Anlauf zu einem HIV-Impfstoff: US-Forscher haben aus der nur mäßig erfolgreichen Impfstudie von 2009 ermittelt, wie sich eine höhere Effektivität erreichen ließe.

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Damals waren 8200 Probanden immunisiert worden, ebenso viele erhielten Placebo. In der Verumgruppe infizierten sich während sechs Jahren 51 neu, in der Kontrollgruppe 74, ein Unterschied von nur 31,2 Prozent.

Jetzt haben Ärzte aus Durham Blut von infizierten und nicht-infizierten Impflingen analysiert: Je besser die Bindung bestimmter IgG-Antikörper (V1V2) an das Virus, um so kleiner das Infektionsrisiko.

Je besser dagegen die Bindung bestimmter IgA-Antikörper (Env), um so größer das Risiko. Fazit: Vakzine müssten so beschaffen sein, dass sie viel V1V2- und wenig Env-Antikörper induzieren (NEJM 2012; 366: 1275-1286).

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