Forschungsarbeit zu Meningitis wird gefördert

NEU-ISENBURG (eb). Die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Henriette Schneider, Assistenzärztin an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mannheim (UMM), zu Meningitis ist von der Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) als so wichtig eingeschätzt worden, dass die Fachgesellschaft sie mit einem Forschungsstipendium in Höhe von 40.000 Euro unterstützt. Das hat die UMM jetzt mitgeteilt.

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Das Stipendium eröffne der jungen Wissenschaftlerin die Möglichkeit, die experimentellen Arbeiten zu ihrem Forschungsprojekt am Theodor-Kocher-Institut in Bern fortzusetzen. Schneider erforscht die Entstehungsweise der durch Viren oder Bakterien verursachten Meningitis.

Dabei untersucht und charakterisiert sie speziell die an der Interaktion der Immunzellantwort beteiligten Faktoren im Bereich der Blut-Liquor-Schranke, der physiologischen Barriere zwischen dem Blutkreislauf und dem Liquorsystem des zentralen Nervensystems, bei Infektionen und Entzündungen des ZNS.

Am Theodor-Kocher-Institut in Bern wird die Wissenschaftlerin in der Arbeitsgruppe um Professor Dr. Britta Engelhardt arbeiten. Diese beschäftigt sich bereits seit Jahren mit der Migration von Immunzellen in das ZNS.

Die Forscher haben nachgewiesen, dass verschiedene Zell-Adhäsionsmoleküle und ihre spezifischen Liganden wesentlich an der Regulation der T-Zelltransmigration in das ZNS beteiligt sind.

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