Fortschritt durch Therapie-Mix gegen Krebs

HANNOVER (dpa). Erfolge gegen Krebs verspricht die Kombination von Strahlentherapie mit neuen monoklonalen Antikörpern. Das hat die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie auf ihrer Jahrestagung in Hannover mitgeteilt.

Veröffentlicht:

Die monoklonalen Antikörper bestehen aus Abwehrmolekülen des Immunsystems, die an Krebszellen andocken und diese zerstören können. Studien in den USA hätten ergeben, dass die Überlebenschance bei einer Kombination beider Therapien um zehn Prozent steige, hieß es auf der Tagung in Hannover. Deshalb wollten die Arzneimittelbehörden in Europa die Zulassung der Medikamente auf eine Kombination mit der Strahlentherapie ausdehnen.

Da inzwischen die Hälfte aller Krebspatienten geheilt werde, rücke die Lebensqualität nach einer Therapie sowie deren Spätfolgen zunehmend in den Mittelpunkt, sagte der Direktor der Strahlentherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover, Professor Johann Hinrich Karstens. Um Krebs dauerhaft zu heilen, müssten oft langfristige Nebenwirkungen in Kauf genommen werden.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Simulationsstudie

Vorteile für risikobasiertes Brustkrebs-Screening?

Kommunikationsfehler vermeiden

Tipps: So sollten Sie mit Patienten über Risiken und Zahlen sprechen

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Acalabrutinib: TTNT-Update der AMPLIFY-Studie und RWE-Daten

© jarun011 / stock.adobe.com

Chronische lymphatische Leukämie

Acalabrutinib: TTNT-Update der AMPLIFY-Studie und RWE-Daten

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Potenzielle Schäden durch eine Influenza-Infektion an verschiedenen Organsystemen

© Springer Medizin Verlag

Impfen und Herzgesundheit

Mehr als nur Grippeschutz: Warum die Influenza-Impfung bei Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen so wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Anwältin erläutert Fristen

Regressbescheid nach 10 Jahren – ist das rechtens?

Kommunikationsfehler vermeiden

Tipps: So sollten Sie mit Patienten über Risiken und Zahlen sprechen

Lesetipps
Skelettszintigraphie einer betroffenen Patientin mit Osteomalazie in den Hüften (gelb) nach intravenöser Eisentherapie mit Eisencarboxymaltose.

© Roland Haubner/Universitätsklinik für Nuklearmedizin Innsbruck

Beobachtungsstudie

Eisenmangel: Wahl des Eisenpräparats beeinflusst das Frakturrisiko

Markus Frühwein

© Porträt: privat | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Keine Gelbfieberimpfung bei Patienten über 60 Jahren: Stimmt das?

Weltkugel mit Viren

© ImageFlow / stock.adobe.com

Review und Leitlinie

Ambulante antivirale COVID-19-Therapie: Was US-Wissenschaftler empfehlen