Frühwarnsystem stützt die Influenza-Diagnostik

NEU-ISENBURG (hub). Ab heute veröffentlicht die "Ärzte Zeitung" wieder freitags die Ergebnisse des Influenza-Warnsystems der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI). Das Warnsystem kann Ärzten die Diagnose bei Patienten mit akuten Atemwegsinfekten erleichtern.

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Wann ist die Wahrscheinlichkeit einer Influenza hoch? Wenn ein Patient zwei Kriterien erfüllt. Erstens: Er klagt über rasch auftretendes Fieber mit Temperaturen von über 38° Grad Celsius, intensiven Husten, starke Kopf- und Gliederschmerzen und rasche Entkräftung. Zweitens: In der Region treten gehäuft Influenza-Erkrankungen auf.

Der Wochenbericht der AGI basiert auf einem Meldesystem von 800 Ärzten, verteilt über ganz Deutschland. Wöchentlich werden Patienten mit Atemwegsinfekten gemeldet. Zusätzlich schicken die Meldeärzte Rachenabstriche ein, die auf Influenzaviren untersucht und typisiert werden.

Gibt es vermehrt Influenza-Erkrankungen, werden in der "Ärzte Zeitung" auch die Daten des RealFluTM-Systems von Roche Pharma veröffentlicht. Hier werden tägliche Meldungen Influenza-ähnlicher Erkrankungen aus 300 Arztpraxen erfaßt. Schnelltests bei einigen Patienten sichern die Diagnose.

Mehr Infos: Daten zur Influenza-Situation in Europa unter www.eiss.org

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