Gentherapien

Gesetzgeber bei Pay for Permance gefragt

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Berlin. Die für die nächsten Jahre erwarteten neuartigen Gentherapien mit hohen Einmalkosten in Verbindung mit einem Heilungsversprechen werden nach Auffassung von Ärzten, Industrie und Krankenkassen in der kommenden Legislaturperiode den Gesetzgeber fordern.

Nach übereinstimmender Auffassung eines Online-Diskussionspanels beim Jahreskongress des Bundesverbandes Managed Care (BMC) am Dienstag müssen neuartige Vertragsmodelle, zum Beispiel Ratenzahlung, Risikoteilung zwischen Kassen und Herstellern oder Pay for Performance (P4P) einen besseren rechtlichen Rahmen erhalten.

Mehr vom BMC-Kongress

Weitere Berichte vom Jahreskongress des Bundesverbands Managed Care (BMC) finden Sie gebündelt hier.

Ein Grund dafür ist, so Ulf Maiwald von der AOK Plus, dass der mit der letzten RSA-Reform geschaffene Risikopool für Hochkostentherapien Anreize für den Abschluss von Ratenzahlungsverträgen quasi vernichtet.

Eine weitere Voraussetzung, etwa für P4P-Verträge, ist die einfache Feststellung von Erfolgsindikatoren möglichst aus GKV-Abrechnungsdaten. Eine weitere Option könnte der Ausbau indikationsspezifischer Register sein, so der Berliner Hämatologe Dr. Robert Klammroth. (HL)

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