Nuklearmedizin

Gut gerüstet zur Szintigrafie der Niere

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WIESBADEN. Wer Patienten zur Nierenfunktionsszintigrafie mit Technetium-99m-MAG-3 (Mercaptoacetyltriglycin) überweist, kann den Kollegen in der Nuklearmedizin Reibungsverluste ersparen.

Ein paar wenige Informationen seien schon äußerst hilfreich, sagte Professor Winfried Brenner, Leiter der Nuklearmedizin an der Charité Universitätsmedizin Berlin.

So sollten die Patienten unbedingt einen aktuellen Kreatinin-Wert und eine Medikamentenliste dabei haben. "Wenn ein Patient ACE-Hemmer einnimmt, dann müssen wir das vorher wissen", so Brenner, denn durch die Veränderung des renalen Perfusionsdrucks kann das Untersuchungsergebnis relevant verfälscht werden.

"Die Gabe von Kontrastmittel zur Computertomografie kann die Nierenfunktion bis zu zwei Wochen lang beeinflussen, deshalb ist es für Nuklearmediziner wichtig, ob und wann vor der Nierenszintigrafie zuletzt eine Kontrastmittel-CT stattgefunden hat", sagte Brenner.

Nicht zuletzt sei für ein verwertbares Untersuchungsergebnis wichtig, dass die Patienten vor der Untersuchung genug trinken. Brenners Faustregel: Ein halber Liter Flüssigkeit am Morgen vor der Untersuchung.

Nicht weniger aber auch nicht mehr, denn die Patienten sollten in der Lage sein, die Untersuchungszeit von mindestens 30 Minuten stille zu halten. Während dieser Zeit sollten sie möglichst keinen imperativen Harndrang spüren. (skh)

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