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Gute Erfahrungen mit dem Umstieg auf neues Fentanylpflaster

LEIPZIG (gvg). Das seit Mai 2004 in Deutschland verfügbare Fentanylpflaster in Matrixtechnik wird im Vergleich zu den älteren Reservoirpflastern von den Patienten bevorzugt. Bei der Wirksamkeit gibt es keine Unterschiede.

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Bei den Fentanyl-Matrixpflastern befindet sich der Wirkstoff in einer 45 Mikrometer dicken Polyacrylmatrix und nicht, wie bei den bisher gebräuchlichen Pflastern, in mehreren Reservoiren. Die Pflaster werden dadurch bei gleicher Dosierung um etwa 80 Prozent dünner und um ungefähr ein Drittel kleiner.

"Wir haben nach der Einführung an mehreren Zentren insgesamt 46 Patienten mit chronischen Schmerzen vor und nach dem Wechsel vom Reservoir- auf das Matrixpflaster über insgesamt drei Behandlungszyklen befragt", hat Privatdozent Dr. Christoph Konrad von der Universitätsklinik Mannheim auf dem Deutschen Schmerzkongreß in Leipzig berichtet.

Die Hälfte dieser Patienten litt an Tumorschmerzen, die übrigen an anderen chronischen Schmerzsyndromen. Die Patienten hatten durchschnittlich zwei Jahre Erfahrung mit der Anwendung des Pflasters. Die individuelle Dosierung wurde beim Wechsel des Pflastersystems jeweils beibehalten.

"Beide Pflaster waren in unserer Untersuchung gleich wirksam. Sowohl die durchschnittliche als auch die maximale Schmerzintensität, die von den Patienten auf einer visuellen Analogskala angegeben wurde, änderte sich nicht", so Konrad auf der vom Unternehmen Janssen-Cilag unterstützten Veranstaltung.

Befragt, welches Pflaster sie bevorzugten, war die Antwort der Patienten fast einhellig: 91 Prozent fanden das Matrixpflaster angenehmer, weil es kleiner und durchsichtig ist und unter der Kleidung nicht raschelt, wie Konrad sagte. Lediglich neun Prozent sagten, sie bevorzugten das Reservoirpflaster. Transdermales Fentanyl als Matrixpflaster wird in Deutschland unter dem Namen Durogesic®SMAT in den Wirkstoffstärken 25, 50, 75 und 100 Mikrogramm pro Stunde angeboten.

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