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Hepatitis-C-Test spürt kleinste Virusmengen auf

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Pro Jahr wird in Deutschland bei etwa 8000 Personen eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) diagnostiziert. Etwas mehr als die Hälfte der Patienten hat keine typischen Symptome. Die Diagnose dieser Patienten muss also laborchemisch erfolgen.

HCV-Tests auf Basis der Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR) gewährleisten auch bei geringer Viruskonzentration im Blut eine hochempfindliche spezifische Hepatitis-C-Detektion. Eine geringe Viruslast ist etwa im frühen Krankheitsstadium zu finden. Beim qualitativen Test wird HCV-RNA zunächst aus dem Plasma oder dem Serum durch eine manuelle oder automatisierte Aufreinigung freigesetzt. In der nachfolgenden automatischen Bearbeitung der Probe erfolgen reverse Transkription, Amplifikation und Detektion der HCV-DNA mit komplementären DNA-Sonden.

Außer zur Diagnose und zum Therapiemonitoring bei Hepatitis C wird der PCR-Nachweis auf HCV in Deutschland auch bei allen Blutprodukten systematisch angewendet.

EBM-Abrechnung: Die qualitative HCV-PCR als Bestätigung nach einem positiven Antikörpertest wird nach der EBM-Ziffer 32822 abgerechnet (40,90 Euro). Zur Bestimmung des HCV-Genotyps vor einer antiviralen Therapie kann die EBM-Ziffer 32827 angesetzt werden (102,30 Euro). Für die quantitative HCV-PCR zur Verlaufskontrolle während einer antiviralen Therapie gilt die EBM-Ziffer 32823 (89,50 Euro).

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