Suchtkrankheiten

Heroinabgabe - Koalition schiebt Beratungen auf

Veröffentlicht:

KARLSRUHE/BERLIN (dpa). Ob Schwerstabhängige in Deutschland künftig regelhaft mit Diamorphin behandelt werden können, wird erst nach der Sommerpause in Berlin verhandelt. Die Koalition hat eine entsprechende Anhörung im Gesundheitsausschuss verschoben. Eigentlich ist Eile geboten, denn der Modellversuch des Bundesgesundheitsministeriums, an dem mehrere Großstädte beteiligt sind, läuft am 30. Juni aus (wir berichteten). Frankfurt/Main hat bereits eine Ausnahmegenehmigung zur Weiterführung des Modellversuchs bekommen, Hamburg und Karlsruhe haben eine Ausnahme beantragt. Bei grünem Licht durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte könnte das Projekt in beiden Städten zunächst für weitere drei Jahre fortgesetzt werden. Auch neue Teilnehmer sollen dann aufgenommen werden.

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Johanniskraut: Eine vorteilhafte Option bei einer Depression

© Tania Soares | EyeEm

Corona und Depression

Johanniskraut: Eine vorteilhafte Option bei einer Depression

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Johanniskraut kann mehr als bisher angenommen

© koto-feja, LordRunar | iStock

So wirkt Johanniskraut

Johanniskraut kann mehr als bisher angenommen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Faktencheck: Johanniskrautextrakt vs. Citalopram

© ChristianChan | iStock

Depressionen behandeln

Faktencheck: Johanniskrautextrakt vs. Citalopram

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Ein Kinderarzt untersucht ein Kind mittels Ultraschall. Die Pädiater warnen vor Leistungskürzungen, sollte die mit dem TSVG eingeführte Zusatzvergütung für mehr Termine wieder gestrichen werden.

© Christin Klose/dpa-tmn/picture alliance

Sanierung der Kassenfinanzen

Ärzte warnen vor Rücknahme der Neupatienten-Regelung im TSVG