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Hohes Dengue-Risiko in Mexiko und Vietnam

NEU-ISENBURG (ug). Reisende nach Mexiko oder nach Vietnam sollten auf das Risiko von Dengue-Infektionen und geeignete Schutzmaßnahmen angesprochen werden. Das empfiehlt das Robert-Koch-Institut reisemedizinisch tätigen Ärzten.

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Denn gerade in diesen beiden Ländern hätten sich in der letzten Zeit deutsche Touristen mit dem Dengue-Virus infiziert, das von Stechmücken übertragen wird, berichtet das RKI (Epidem. Bull. 47, 2006, 426).

    Prophylaxe ist guter Schutz vor Mücken.
   

In den vergangenen Monaten hätten acht Touristen die grippeähnliche Infektion aus Mexiko mitgebracht. Einige hatten sich wohl auf der Halbinsel Yucatan, einem beliebten Reiseziel, infiziert. In den letzten beiden Wochen seien aber keine neuen Patienten gemeldet worden, so das RKI.

In Vietnam haben sich vier Touristen in den vergangenen Monaten mit Dengue infiziert. In den beiden Vorjahren dagegen sind von dort keine Erkrankungen gemeldet worden. In Vietnam selbst seien in diesem Jahr 20  000 Dengue-Patienten registriert worden, so der Reisegesundheits-Service TravelMED online.

Nach Ende der Regenzeit seien die Fallzahlen nun rückläufig. Doch Touristen sollten immer noch auf guten Mückenschutz achten - die einzige Prophylaxe gegen Dengue-Fieber, das zu einem gefährlichen hämorrhagischen Fieber führen kann.

Auch in anderen Ländern muß mit einem Risiko gerechnet werden: Im Süden von Brasilien zum Beispiel beginnt nun die Regenzeit und damit die Dengue-Saison, so TravelMED.

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