Weltkongress

Homöopathie-Ärzte tagen im Juni in Leipzig

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BERLIN. Homöopathische Ärzte setzen auf den Dialog mit anderen Therapiemethoden: Der medizinische Pluralismus wird beim 72. Homöopathischen Weltärztekongress vom 14. bis 17. Juni in Leipzig Thema des Eröffnungsvortrags von Professor Robert Jütte und des gesamtes Kongresses sein, teilt der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) mit.

"Das Kongress-Motto ,Networking in Medical Care` bedeutet für uns nicht nur die Vernetzung homöopathischer Ärzte, sondern auch die Kommunikation und Zusammenarbeit mit anderen Therapiemethoden", wird Cornelia Bajic zitiert, 1. Vorsitzende des DZVhÄ. "Ziel ist das jeweils beste Therapiekonzept für den Patienten – nicht das Festhalten an einem Dogma", so die Allgemeinmedizinerin Bajic.

Dabei gehe es vor allem darum, auch für Patienten mit Mehrfachdiagnosen oder schweren chronischen Erkrankungen leichter individuelle Therapiemöglichkeiten bereitstellen zu können.

Ausgerichtet wird der Kongress der Liga Medicorum Homoeopathica Internationalis (LMHI) vom DZVhÄ. Es werden etwa 1200 Ärzte aus 60 Nationen erwartet. Schirmherrin ist Annette Widmann-Mauz, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit. Ärzte und Apotheker mit wenig oder keiner Homöopathie Erfahrung können in separaten Veranstaltungen erste Einblicke in die Therapiemethode bekommen, so der DZVhÄ. (mal)

Infos zum Kongress: www.lmhi-congress-2017.de

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Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Joseph Kuhn

Kein Festhalten an einem Dogma?

Frau Bajic sagt, es gehe nicht um das "Festhalten an einem Dogma". Die Homöopathie ist ein einziges Dogma: der Glaube daran, dass bis ins Nichts verdünnte und verschüttelte Stoffe durch "geistartige Kräfte" wirken. Meine Steuererklärung konnte ich bisher nicht mit dieser Methode erledigen, meine Autoreparatur funktioniert auch nicht so, selbst im Kaffee am Morgen muss ausreichend Stoff drin sein.


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