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Homöopathika stützen Therapie bei Kindern mit Prüfungsangst

NEU-ISENBURG (ug). Störungen des Allgemeinbefindens und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern lassen sich mit Homöopathika oft gut ausgleichen, ist die Erfahrung vieler Ärzte. Klar: Bei Prüfungsangst, Kontaktschwierigkeiten oder Kummer sind einfühlsame Gespräche nötig, bei schweren Störungen ist etwa eine psychotherapeutische Gesprächstherapie angezeigt. Dann eignen sich Homöopathika zur unterstützenden Behandlung.

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  • Bei Prüfungsangst, Schulangst und Lampenfieber ist etwa Argentum nitricum D12, zweimal täglich fünf Globuli, das Mittel der Wahl, wenn die Kinder ängstlich, fahrig, nervös und regelrecht krank vor Angst sind sowie Bauchschmerzen und Durchfall haben. Diese Kinder sind schon am Abend vor einer Prüfung sehr aufgeregt. Deshalb wird empfohlen, mit der Therapie schon drei Tage vor einer Prüfung zu beginnen.
  • Gelsemium D12, ebenfalls zweimal täglich fünf Globuli, hilft Kindern, die vor Angst schwach, zittrig, benommen und wie gelähmt sind. Typisch sind Blackout und Diarrhoe während einer Prüfung. Auch danach können Durchfälle auftreten. Ältere Kinder klagen über Kopfschmerzen.
  • Kinder, die starkes Herzklopfen, einen schnellen Puls sowie rote Flecken im Gesicht haben und einen Blackout bekommen, sollten Strophanthus erhalten. Spezialisten empfehlen unterschiedliche Potenzen, von D4 bis D12. In akuten Fällen ist die Dosierung dreimal täglich fünf Globuli.
  • Kinder, die Stimmungsschwankungen haben und nicht angeschaut werden wollen, schnell beleidigt sind und den Kontakt vermeiden, hilft Antimonium crudum D12, zweimal täglich fünf Globuli. Diese Kinder neigen dazu, sich zu überessen und haben oft Hautprobleme wie schmerzhafte Schrunden oder Warzen. Kindern und Jugendlichen, die vor allem beim anderen Geschlecht zurückhaltend sind, weinen, wenn Fremde sie nur anschauen, und außerdem sehr infektanfällig sind, nützt Pulsatilla D12, zweimal täglich fünf Globuli.
  • Bei akuten Schock, vor allem bei einem unerwarteten Todesfall, ist eine Einmaldosis von Aconitum C30 angezeigt. Kindern, die über den Verlust eines geliebten Wesens oder Gegenstands nicht hinwegkommen, die Heimweh haben, viel seufzen, weinen und launisch sind, hilft Ignatia D12, zweimal täglich fünf Globuli. Bei lang anhaltendem Kummer, wenn die Kinder in sich gekehrt sind und allein sein wollen, ist Natrium chloratum D12 angezeigt, ebenfalls zweimal täglich fünf Globuli.
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