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Studie startet

Hormone und Persönlichkeit

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HEIDELBERG. Für eine Studie zur Persönlichkeitsentwicklung sucht die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Heidelberg Teilnehmerinnen zwischen 13 und 17 Jahren.

Die Studie soll zeigen, welchen Einfluss Stress- und Geschlechtshormone (etwa Kortisol und Testosteron) auf das Verhalten junger Menschen während der Pubertät haben - und ob es Unterschiede bei Jugendlichen mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung gibt, teilt die Uni mit.

Zur Studienteilnahme sind daher neben psychisch gesunden Mädchen auch junge Patientinnen mit Borderline-Störung eingeladen, heißt es in der Mitteilung. Interessentinnen dürfen aktuell keine hormonellen Verhütungsmittel verwenden, da diese die Hormonmessungen verfälschen.

Wer an den beiden bis zu zweistündigen Untersuchungsterminen teilnimmt, erhält der Mitteilung zufolge eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro.

Die Ergebnisse der Studie sollen dazu beitragen, das Verhalten von Patienten mit einer Persönlichkeitsstörung in bestimmten Situationen besser zu verstehen und Therapieangebote entsprechend anpassen zu können. (eb)

Infos unter: Tel: 06221 /  56-36559; E-Mail: lena.rinnewitz@med.uni-heidelberg.de

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