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Hypertoniker müssen ihre kardiopulmonale Fitness steigern

CHAMPAIGN (Rö). Für Hypertoniker lohnt es sich besonders, eine kardiopulmonale Fitness anzustreben. Denn bei höherer Fitness ist die Wahrscheinlichkeit geringer, eine Atherosklerose als Folgeerkrankung zu entwickeln.

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Dieser Zusammenhang wurde jetzt erneut in einer Studie mit über 2500 Hypertonikern belegt (Am Heart J 153, 2007, 1001). Dr. Sae Young Jae und seine Kollegen von der Universität von Illinois in Champaign in den USA haben nach einem Belastungstest die Hypertoniker je nach kardiopulmonaler Fitness - gemessen am maximalen Sauerstoffvolumenbei Ausatmung - in drei Gruppen unterteilt. Die Atherosklerose wurde anhand der Intima-Media-Dicke der Karotis mit Ultraschall bestimmt.

Ergebnis: Von den Hypertonikern mit der niedrigsten Fitness, also einem Sauerstoffvolumen von maximal 28 ml/kg x min, hatten bereits 23 Prozent Zeichen einer Atherosklerose. Bei den Hypertonikern der Gruppe mit der mittleren Fitness, also einem Sauerstoffvolumen von 28 bis 35 ml/kg x min, wurden bei elf Prozent atherosklerotische Veränderungen nachgewiesen. Und von denen mit der höchsten Fitness, also mit einem Sauerstoffvolumen über 35 ml/kg x min, hatten neun Prozent Veränderungen in der Karotis.

Bei einer gesonderten Analyse der Hypertoniker mit Diabetes mellitus waren die Zusammenhänge zwischen Fitness und Atherosklerose noch stärker. Hier lag die Atherosklerose-Rate in der Gruppe mit der niedrigsten Fitness bei 33 Prozent. Von den Patienten mit mittlerer körperlicher Leistungsfähigkeit waren 20 Prozent betroffen und von denen mit größter Fitness immerhin noch 13 Prozent.

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