Direkt zum Inhaltsbereich

Imatinib hat bei Stromatumoren überzeugt

NEU-ISENBURG (ple). Nach Auswertung der vorläufigen Ergebnisse wurde eine Studie mit Imatinib zur Therapie bei primärem gastrointestinalem Stromatumor vorzeitig abgebrochen. Grund: Die Patienten der Placebogruppe wären zu stark benachteiligt gewesen.

Veröffentlicht:

Nach Tumorresektion hatten Patienten der Verumgruppe signifikant weniger Rezidive als Patienten der Placebo-Gruppe. Das hat das US-Nationale Krebsinstitut (NCI) mitgeteilt. Es werden keine neuen Patienten in die Studie aufgenommen. Den Patienten der Placebo-Gruppe wird Imatinib (Glivec) angeboten.

Ausgewertet wurden die Daten von mehr als 600 Patienten mit primärem gastrointestinalem Stromatumor (GIST). Bei fast 97 Prozent der Patienten, die ein Jahr lang Imatinib erhalten hatten, kam es in dieser Zeit nicht zu einem Rezidiv. In der Vergleichsgruppe waren es dagegen 83 Prozent.

Die Studie habe erstmals belegt, dass eine gezielte molekulare Therapie die Rezidivrate nach Tumorresektion bei primärem GIST reduziert. Darauf hat Dr. Ronaldo De Matteo vom Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York hingewiesen. In Deutschland ist das Medikament bei Erwachsenen mit nicht resezierbarem und/oder metastasiertem GIST zugelassen, außerdem zur Therapie bei chronisch-myeloischer Leukämie.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Dermatoskopie

Akrolentiginöses Melanom: Zusätzlicher Marker identifiziert

Neu diagnostiziertes Multiples Myelom

Langfristig überlegen: Kombinationen mit Daratumumab in der Erstlinie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, a Johnson & Johnson company, Neuss
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Langfristig überlegen: Kombinationen mit Daratumumab in der Erstlinie

© LASZLO / stock.adobe.com

Neu diagnostiziertes Multiples Myelom

Langfristig überlegen: Kombinationen mit Daratumumab in der Erstlinie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, a Johnson & Johnson company, Neuss
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Künstliche Intelligenz

Ihre Schritte für den sicheren KI-Einsatz im Praxisalltag

Orthese selten nötig

Das ist bei Sprunggelenksverletzungen zu beachten

Lesetipps
Eine Frau sitzt auf dem Bett und hält sich eine Wärmflasche auf den Bauch.

© Halfpoint / stock.adobe.com

Schmerzen verhindern

Das sind die aktuellen medikamentösen Ansätze bei Endometriose

Das Gerät kann als Spachtel, Otoskop, Thermometer oder Stethoskop eingesetzt werden. Auf dem Display wird von DIHVA Undine Tischmeyer angegeben, was untersucht werden soll.

© Julia Frisch

Techniker Krankenkasse unterstützt Projekt

Hausbesuche neu gedacht: Auch Laien können als DIHVA die Praxen entlasten