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Immer mehr Krebspatienten geraten in finanzielle Not

NEU-ISENBURG (Smi). Die Deutsche Krebshilfe hat laut eigener Einschätzung ein sehr erfolgreiches Jahr 2004 hinter sich. Mit 78,1 Millionen Euro (2003: 73,2 Millionen) Einnahmen wurde ein deutlicher Zuwachs erzielt, wie die Organisation bei der Vorstellung der Jahresbilanz in Berlin berichtete.

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Den größten Einnahmeposten stellten mit 30,6 Millionen Euro Erbschaften und Vermächtnisse dar. "Besonders dieser Posten zeigt, wie viel Vertrauen die Menschen in die Arbeit der Deutschen Krebshilfe haben", freute sich Friedrich Carl Janssen, der Vorstandsvorsitzende der Organisation, die im vergangenen Jahr ihr 30jähriges Bestehen gefeiert hat.

Etwa 24,7 Millionen Euro stammten aus Einzelspenden und Mitgliedsbeiträgen, hinzu kamen 2,7 Millionen Euro aus Veranstaltungen und Aktionen.

Am meisten Geld gab man im vergangenen Jahr für die klinischen Maßnahmen (20,4 Millionen Euro) und die Forschungsförderung (15 Millionen Euro) aus. Unterstützt wurden insgesamt 121 neue Projekte.

Immer mehr Krebspatienten geraten in finanzielle Not, wie die Deutsche Krebshilfe mitteilt. So sei die Zahl der Anträge an den Härtefonds der Organisation im Vergleich zu 2003 um 20 Prozent gestiegen. 11 553 Menschen erhielten Hilfe im Gesamtwert von 5,3 Millionen Euro.

In Deutschland erkranken nach Angaben des Robert-Koch-Instituts jährlich fast 400 000 Menschen neu an Krebs, 210 000 sterben jährlich an den Folgen ihrer Erkrankung, die meisten an Brustkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs und Lungenkrebs.

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