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Immer weniger Menschen sterben an Darmkrebs

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BERLIN (ars). Neuerkrankungen an Darmkrebs nehmen zwar zu, die Sterberaten aber sinken bei beiden Geschlechtern stetig. Nach Angaben von Professor Wolff Schmiegel aus Bochum leben inzwischen nach fünf Jahren noch 60 Prozent der männlichen und weiblichen Patienten. Sogar im metastasierten Stadium betragen die mittleren Überlebenszeiten mehr als zwei Jahre, wie der Gastroenterologe beim Krebskongress in Berlin sagte.

Gründe für die Fortschritte sieht er einerseits in der verbesserten Vorsorge, wodurch mehr Polypen früh entdeckt werden. Andererseits profitieren die Patienten von Substanzen, die an Schaltstellen im Tumorgewebe angreifen. Zudem sei die Qualität der Behandlung sichergestellt durch mittlerweile 140 von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte Darmkrebszentren.

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