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Patienten mit Rheuma

Immunmodulation: Die Wortwahl macht´s

Der Begriff „Immunsuppression“ schürt häufig Ängste, Rheumatologen wollen daher künftig nur noch von „Immunmodulation“ sprechen.

Veröffentlicht:

Wiesbaden. Rheumatologen wollen künftig von „Immunmodulation“ sprechen, wenn es etwa um MTX, Biologika oder JAK-Inhibitoren geht (Ann Rheum Dis. 2020; 79 (8): 991-993) „Der Patient nimmt es erheblich ruhiger, als wenn er diesen schlechten Gedanken hat, sein Immunsystem ist erheblich beeinflusst“, so Professor Markus Gaubitz, Uni Münster, beim Internisten Update.

„Wir arbeiten ja jetzt mit gezielten, sogenannten „targeted therapies“, die einzelne Zytokine, Zell-Subtypen oder speziell die Co-Stimulation [...] beeinflussen“, so der Rheumatologe. Der alte Begriff „Immunsuppression“ schüre Ängste. Dabei ist das Risiko für schwere Infektionen nur gering erhöht. Malignome – „da hatten wir lange Sorgen“ – sind heute weitgehend vom Tisch. (bib)

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