Infarktrisiko bei Verlust nahestehender Personen

BOSTON (RK). Nach dem Tod eines Angehörigen haben nahe Verwandte ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt. Das geht aus einer Fallkontroll-Studie in den USA mit 1318 Männern und 590 Frauen mit Herzinfarkt hervor.

Veröffentlicht:

Davon waren 270 (13,6 Prozent) innerhalb der letzten sechs Monate mit dem Tod einer nahestehenden Person konfrontiert gewesen (Circulation 2012, online).

Zwölf hatten ein Elternteil verloren, zwei ein Kind, 20 verloren Bruder oder Schwester, sechs einen Partner und 153 einen entfernteren Verwandten oder Freund.

In den ersten 24 Stunden nach dem Trauerfall war das Risiko besonders stark, nämlich 21-fach, und in der ersten Trauerwoche dann noch sechsfach erhöht, danach verringerte es sich kontinuierlich.

Männer waren durch den Verlust der Partnerin stärker gefährdet als Frauen durch den Verlust des Gatten, jüngere Betroffene stärker als ältere.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Unterschätztes Problem

Häufig Dauerkopfschmerz nach hämorrhagischem Insult

Review

RAS-Blocker präoperativ eher nicht absetzen?

Hepatische und kardiovaskuläre Folgen

Steatotische Leberleiden unterscheiden sich prognostisch

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 2: Infusionsschema der REGENCY-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Neue Therapieoption bei Lupus-Nephritis verfügbar

Obinutuzumab verbessert Nierenoutcomes bei Lupus-Nephritis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Review

RAS-Blocker präoperativ eher nicht absetzen?

Ergänzung zu Antibiotika?

Mit intravaginaler Ascorbinsäure gegen bakterielle Vaginose

Lesetipps
Eine Krankenschwester misst die Temperatur einer älteren Frau mit einem berührungslosen Infrarot-Thermometer.

© amnaj - stock.adobe.com

Bei Senioren

Hypothermie bei Sepsis – ein Warnsignal!