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Infarktrisiko bei Verlust nahestehender Personen

BOSTON (RK). Nach dem Tod eines Angehörigen haben nahe Verwandte ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt. Das geht aus einer Fallkontroll-Studie in den USA mit 1318 Männern und 590 Frauen mit Herzinfarkt hervor.

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Davon waren 270 (13,6 Prozent) innerhalb der letzten sechs Monate mit dem Tod einer nahestehenden Person konfrontiert gewesen (Circulation 2012, online).

Zwölf hatten ein Elternteil verloren, zwei ein Kind, 20 verloren Bruder oder Schwester, sechs einen Partner und 153 einen entfernteren Verwandten oder Freund.

In den ersten 24 Stunden nach dem Trauerfall war das Risiko besonders stark, nämlich 21-fach, und in der ersten Trauerwoche dann noch sechsfach erhöht, danach verringerte es sich kontinuierlich.

Männer waren durch den Verlust der Partnerin stärker gefährdet als Frauen durch den Verlust des Gatten, jüngere Betroffene stärker als ältere.

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