Direkt zum Inhaltsbereich

Forscher warnen

Joghurts enthalten meist mehr Zucker als Cola

Veröffentlicht:

LEEDS. Viele Joghurts sind voller Zucker und Verbrauchern sollte nicht vorgegaukelt werden, dass sie sich damit gesund ernähren könnten, betonen Forscher der Leeds University in Großbritannien (BMJ Open 2018; 8 (8): e021387).

Sie haben den Zuckergehalt von über 900 Joghurts aus Supermärkten ermittelt. Bezogen auf 100 g enthielten Fruchtjoghurts im Schnitt 11,9?g und Kinderjoghurts 10,8? g und damit mehr als Cola (9 g); Zuckerarm seien nur Naturjoghurts. (eis)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Fettleibigkeit beginnt im Gehirn

Adipositas: Wechselspiel zwischen Genetik, Hirn und Mikrobiom

Risikogruppen bei Prädiabetes

Wem nützt die bariatrische Chirurgie am meisten?

Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Kommentare
Dr. Horst Grünwoldt 26.09.201811:49 Uhr

Yoghurt

Der ältere, gesundheitsbewußte Konsument ("Verbraucher") trinkt sowieso nicht mehr "Frischmilch", sondern genießt nur noch Sauermilch-Produkte (Buttermilch, Natur-Yoghurt, Kefir, reifen Käse etc.) Damit ist natürlich auch die in Milchsäure umgewandelte Laktose kein Problem mehr.
Das einzig Süße zum krümeligen, salzigen Roquefort -dem König der Blauschimmelkäse- darf natürlich vor dem Zähneputzen schon mal ein Gläschen Tokayer sein...
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock

Dr. Christoph Luyken 24.09.201813:18 Uhr

Nomenklaturproblem - "Yoghurt" sollte eine geschützte Bezeichnung werden!

Ich empfehle oft Yoghurt - zur gesunden Ernährung aber auch gezielt zur Unterstützung der Darmflora z.B. nach Antibiotikagabe. Erst vor kurzem bin ich darauf gestoßen, daß die Patienten mich offenbar teilweise mißverstanden haben. Ich wäre nie darauf gekommen, daß viele Menschen unter "Joghurt" diese süßen Desserts verstehen!
Mein Vorschlag: Es sollte, am besten EU-weit, per Verordnung geregelt werden, daß die Bezeichnung "Yoghurt" nur für reine Milchprodukte reserviert ist, die aus Milch unter Verwendung bestimmter Bakterienkulturen hergestellt wurden, ohne Zusätze, insbesondere ohne Zucker! Die Süßspeisen sollen dann anders benannt werden, zB "Süßdessert mit Joghurt".

Dr. Stefan Graf 24.09.201806:46 Uhr

Aber "light"!

Und zu alledem werden solche aromatisierten Zuckerbomben dann auch gern mit Verweis auf niedrigen Fettgehalt mit "light" gelabelt. Arglose Kunden glauben an gesunden Genuss und ihr Insulinspiegel fährt Achterbahn.

Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Damit die Behandlung anschlägt

Intensivierung bei therapieresistenter Hypertonie: Wie vorgehen?

Fettleibigkeit beginnt im Gehirn

Adipositas: Wechselspiel zwischen Genetik, Hirn und Mikrobiom

Mythos mit Nebenwirkungen

Verdacht auf Histaminintoleranz: Wie Sie jetzt vorgehen

Lesetipps