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Kaffee beugt möglicherweise Lidkrämpfen vor

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BARI (mut). Kaffee-Trinken schützt möglicherweise vor einem idiopathischen Blepharospasmus. Darauf deuten Daten einer Fall-Kontroll-Studie aus Italien hin. Ein Team von der Universität von Bari hat herausgefunden, dass Personen mit einem ausgeprägten Lidkrampf in der Vergangenheit seltener Kaffee getrunken haben als Personen einer Kontrollgruppe.

Die Forscher hatten Daten zu Lebensgewohnheiten von 166 Patienten mit der Krankheit analysiert und mit denen von 187 Gesunden verglichen. Danach war der Kaffee-Konsum bei den Patienten um mehr als die Hälfte geringer als in der Kontrollgruppe.

Zudem fing bei Kaffee-trinkenden Lidkrampf-Patienten die Krankheit erst später an. Sofern ein kausaler Zusammenhang besteht, senken zwei Tassen Kaffee pro Tag das Risiko für Blepharospasmus um über 56 Prozent und verzögern den Beginn der Krankheit um 1,7 Jahre (JNNP online).

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