Kampagne gegen Schlaganfall erfolgreich

HAMBURG (di). Die Initiatoren der Aktion "Hamburg gegen den Schlaganfall" haben ein positives Fazit gezogen. Nach einer halbjährigen Aufklärungs- und Informationskampagne halten sie die Bürger für sensibilisiert für das Thema.

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"Unser gemeinsames Ziel, die Zeitspanne zwischen dem Schlaganfall und der gezielten lebensrettenden Behandlung so kurz wie möglich zu halten, haben wir erreicht", sagte Hamburgs Gesundheitssenatorin Birgit Schnieber-Jastram. Sie appellierte an die Hamburger, bei einem Verdacht unverzüglich den Rettungsdienst zu alarmieren.

Für die Kampagne hatte die Arbeitsgemeinschaft Schlaganfall, der Experten aus neurologischen Kliniken angehören, zusammen mit vielen anderen Beteiligten aus dem Gesundheitswesen ein Aktionsprogramm zusammengestellt. Es soll dazu beitragen, dass ein Schlaganfall schneller erkannt wird, damit die Betroffenen unverzüglich in eine Stroke Unit eingeliefert werden.

Nach Angaben von Professor Christian Gerloff aus dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist der Anteil der Patienten, die ohne Zeitverzögerung in eine Stroke Unit eingeliefert werden, im Zuge der sechsmonatigen Kampagne merklich angestiegen. Professor Axel Müller-Jensen, Chefarzt der Neurologie in der Asklepios Klinik Altona, hält nach der Kampagne alle Glieder der Rettungskette für besser informiert.

Er bilanzierte: "Die Schlaganfallversorgung der Hamburger Bevölkerung wurde eindeutig verbessert." Das gleiche Ziel verfolgen die Beteiligten in Flensburg, wo verschiedene Partner aus dem Gesundheitswesen die Bevölkerung über Risikofaktoren und Möglichkeiten zur Risikominderung im Rahmen der Flensburger Tage des Schlaganfalls informieren.

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