Förderantrag

Klinikum Chemnitz plant Psychiatrie-Neubau

Die teils weit voneinander entfernten Häuser der Klinik für Psychiatrie sollen in einem Neubau zusammengefasst werden. Das Klinikum Chemnitz hat dazu einen Förderantrag beim Freistaat Sachsen gestellt.

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Chemnitz. Das Klinikum Chemnitz will mit Unterstützung des Freistaats Sachsen seine Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters neu bauen und den Standort Dresdner Straße weiterentwickeln. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs von Sozialministerin Petra Köpping (SPD) mit dem Kaufmännischen Geschäftsführer des Klinikums, Martin Jonas.

Für den geplanten Neubau seien rund 49 Millionen Euro Kosten veranschlagt. Das Klinikum habe dafür bereits eine Förderung im Sozialministerium angemeldet. „Nun hoffen wir, dass auch unserem Fördermittelantrag stattgegeben wird“, sagte Dr. Franziska Zetzschke, Chefärztin der Klinik. „Das Bauvorhaben ist dringend nötig, um unsere Infrastruktur an die Anforderungen der modernen Medizin sowie an den steigenden Behandlungsbedarf bei psychisch kranken Kindern und Jugendlichen anzupassen.“

Bisher seien die Häuser der Klinik teils stark zergliedert und sehr weit voneinander entfernt. Wegen steigender Patientenzahlen seien die Räumlichkeiten zum Teil zu beengt. 2023 seien hier 549 Kinder und Jugendliche mit psychiatrischen Erkrankungen stationär und teilstationär medizinisch versorgt worden. 2020 seien es noch 406 Patienten gewesen. Das Leistungsspektrum der Klinik umfasse die Diagnostik, die stationäre, teilstationäre und ambulante Therapie sowie die Versorgung von Akutpatienten und Patienten mit chronischen Erkrankungen. (sve)

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