Kurz notiert

Knoblauch und Ginseng schützen vor Darmkrebs

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Pflanzliche Produkte wie Knoblauch, Ingwer, Ginseng oder Soja senken das Darmkrebsrisiko. Eine Übersicht bietet Current Colorectal Cancer Reports 4, 2008, 34. Knoblauch zum Beispiel war in vitro, bei Tieren, in epidemiologischen und klinischen Studien wirksam.

Für neuen Krebstest genügt eine Blutprobe

Mit einem Test auf Darmkrebsproteine im Blut lassen sich 91 Prozent der Erkrankungen feststellen. Als Marker dienen CCSA-3 und CCSA-4, die am Aufbau von Darmkrebs und Polypen beteiligt sind. Nach dem Absterben der Tumorzellen gelangen diese Eiweißstoffe ins Blut (Cancer Research 67, 2007, 5600)

Gesunde Kost beugt sogar Rezidiven vor

Selbst noch nach einer Darmkrebserkrankung nützt eine Ernährung, die arm ist an Fleisch, Fett, Weißbrot und Süßigkeiten. So waren die Rezidiv- und Sterberaten bei Studienteilnehmern, die am meisten davon verzehrten, innerhalb von fünf Jahren dreimal höher als bei Patienten, die am wenigsten davon aßen (JAMA 298, 2007, 754).

Nach dem Screening kein Lotterleben!

Teilnahme am Darmkrebs-Screening sollte kein Freibrief für ungesunden Lebenswandel sein. Dass die Tendenz besteht, legt eine Studie nahe (Clin Gastroenterol Hepatol 5, 2007, 477). Untersuchte waren drei Jahre danach etwas dicker, rauchten öfter, ernährten sich schlechter und bewegten sich weniger als Nicht-Untersuchte. (ars)

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