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Krebs kann auch schnell entstehen

HEIDELBERG (eb). Krebs entsteht nicht immer über Jahre, die Erbinformation kann auch in einem einzelnen, katastrophalen Ereignis zerstört werden, so dass plötzlich eine Krebszelle entsteht.

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Nun fanden Wissenschaftler eine Ursache dafür in Mutationen im Gen p53. Als "Wächter des Genoms" verhindert p53, dass sich Zellen mit Genschäden vermehren. Versagt p53, kann sich langfristig oder auch plötzlich Krebs entwickeln (Cell 2012; 148(1): 59-71).

Die Arbeit gehört zum PedBrainTumor-Netzwerk, das die Erbinformationen von Hirntumoren entschlüsselt, die bei Kindern die höchste Sterblichkeitsrate haben.

Das Netzwerk wurde 2010 von der Deutschen Krebshilfe und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ermöglicht und mit insgesamt 15 Millionen Euro unterstützt, wie das BMBF mitteilt. Das Projekt ist das erste von drei deutschen Beteiligungen am Internationalen Krebsgenom Konsortium (ICGC).

In diesem ehrgeizigsten biomedizinischen Projekt seit dem Humangenomprojekt entschlüsseln Forscher die Genome von 50 Krebsarten, um Ansätze für Prävention, Diagnose und Therapie zu finden.

www.pedbraintumor.org

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