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Februar in Berlin

Krebskongress mit breitem Themenspektrum

Unter dem Motto "Krebsmedizin heute: präventiv, personalisiert, präzise, partizipativ" findet im kommenden Jahr der Deutsche Krebskongress statt.

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BERLIN. Der 32. Deutsche Krebskongress steht bevor - vom 24. bis 27. Februar 2016 findet er im CityCube Berlin statt.

Erwartet werden mehr als 10.000 Experten, die unter dem Motto "Krebsmedizin heute: präventiv, personalisiert, präzise, partizipativ" über die jüngsten wissenschaftlichen Ergebnisse der Krebsmedizin diskutieren und dabei auch gesundheitspolitische Aspekte der Krebsversorgung in Deutschland beleuchten.

Wie bereits beim letzten Mal wird auch der kommende Krebskongress gemeinsam von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Krebshilfe ausgerichtet.

"Wir haben uns bei der Auswahl unseres Kongressmottos von den Zielen der P4-Medizin nach Leroy Hood leiten lassen", wird Professorin Angelika Eggert, Kongresspräsidentin des DKK 2016 in einer gemeinsamen Mitteilung der DKG und der Deutschen Krebshilfe zitiert.

Hood, ein Pionier der biomedizinischen Forschung, entwickelte schon frühzeitig die Vision einer modernen Medizin, die wirksam Krankheiten vorbeugt und molekulare Werkzeuge nutzt, um präzise Diagnosen zu stellen und maßgeschneiderte, auf das individuelle Krankheitsgeschehen abgestimmte Therapien zu entwickeln.

Hinzu kommt die aktive Mitwirkung der Patienten, insbesondere bei Therapieentscheidungen - auch dieser Punkt kann für den Therapieerfolg wichtig sein.

Hohes Maß an Interdisziplinarität

"Diese vier Grundaspekte unseres Mottos ziehen sich wie ein roter Faden durchs Programm des kommenden Kongresses.

Allen, die an der Optimierung der Behandlung und Versorgung von Krebspatienten arbeiten, bietet der DKK 2016 eine exzellente Informations- und Diskussionsplattform", so Eggert in der Mitteilung.

Der Deutsche Krebskongress zeichnet sich durch ein hohes Maß an Interdisziplinarität aus: Von der onkologischen Chirurgie, der Radioonkologie und medizinischen Onkologie bis hin zur Palliativmedizin und Pflege sind nahezu alle Fachrichtungen vertreten, die bei der Versorgung Krebskranker zusammenwirken. Neu ist dieses Mal der Schwerpunkt "Translationale Onkologie", der sich mit mehreren Sitzungen über alle vier Kongresstage erstreckt.

Weitere thematische Schwerpunkte sind die Supportiv-, Palliativ- und Komplementärmedizin sowie Konzepte für die Betreuung älterer Krebspatienten und Langzeitüberlebender; dazu kommen Plenarsitzungen zur Diagnostik und Therapie verschiedener Krebsarten.

Interaktive Tumorkonferenzen und Sitzungen zu aktuellen Leitlinien bieten die Chance, moderne Strategien der Krebsmedizin praxisnah, fächerübergreifend aus der Sicht der Ärzte in Kliniken und Praxen zu diskutieren.

Der Mangel an jungen Ärzten ist mittlerweile auch in der Onkologie deutlich zu spüren. Speziell für den klinischen Nachwuchs bietet der DKK 2016 vielfältige Möglichkeiten, um sich mit der eigenen wissenschaftlichen Arbeit zu präsentieren. Beim Tag der jungen Medizin können sich junge Ärzte außerdem über Karriereplanung und Fördermöglichkeiten für ihre wissenschaftliche Arbeit informieren.

Angebote auch für Sozialarbeiter

Erstmals beim Kongress vertreten sind auch die onkologisch tätigen Sozialarbeiter mit einem eigenen Programmangebot - die Arbeitsgemeinschaft Soziale Arbeit in der Onkologie (ASO) hat sich 2015 unter dem Dach der Deutschen Krebsgesellschaft gegründet.

Traditionsgemäß endet der Krebskongress mit dem Krebsaktionstag. Diese Informationsveranstaltung bietet Patienten, Angehörigen und Interessierten die Möglichkeit, sich in Vorträgen und im direkten Gespräch mit Experten zu informieren, mit Selbsthilfegruppen und Patientenorganisationen Kontakt aufzunehmen und Krebsberatungsangebote kennenzulernen. (eb)

Alle Informationen, das Programm und die Onlineanmeldung gibt es auf der Webseite www.dkk2016.de

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