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Künstliches Organ fürs Gleichgewicht

IRVINE (ddp). US-Forscher haben ein künstliches Gleichgewichtsorgan in der Größe eines Stecknadelkopfes hergestellt.

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Den Chip könnte man Menschen mit geschädigtem Gleichgewichtssinn ins Innenohr implantieren. ("New Scientist" 9. Juni, S. 32). Die Forscher um Andrei Shkel von der Universität von Kalifornien in Irvine haben ihn mit drei Zungen aus Siliziummaterial ausgestattet, die durch Strom in Schwingung geraten.

Die ändert sich, elektronisch registriert, bei einer Drehung. Zudem registrieren drei Beschleunigungsmesser die Bewegungen in alle drei Raumrichtungen. Die sechs Messgeräte haben die Forscher auf einer Oberfläche befestigten und diese so zu einem ein Millimeter großen Würfel gefaltet, dass alle Geräte im Winkel von 90 Grad zueinander stehen.

Die Signale werden in elektrische Impulse umgesetzt und an den Gleichgewichtsnerv übertragen. Tierversuchen zufolge lässt sich der Gleichgewichtssinn so zumindest teilweise wiederherstellen.

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