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Längeres Intervall beim Screening auf Zervix-Ca?

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BERLIN (ner). Ein organisiertes Zervixkarzinom-Screening in Deutschland würde weniger kosten und mehr bringen als das jährliche Screening ab dem 20. Lebensjahr.

Der beste Kosten-Nutzen-Effekt würden mit Zervixabstrichen in drei- bis fünfjährigen Intervallen ab dem 25. Lebensjahr erreicht, berichtet Dr. Cecilie Bischoff-Everding vom Campus Benjamin Franklin. Sie schlägt vor, zunächst ab dem 25. Lebensjahr vier Untersuchungen innerhalb von drei Jahren vorzunehmen.

Verliefen diese Untersuchungen ohne pathologischen Befund, reichten Einladungen an die Frauen alle drei Jahre aus, so Bischoff-Everding beim Gynäkologen-Kongreß in Berlin.

Damit würde sich nach den Berechnungen von Statistikern bei einer 75prozentigen Teilnahme der betreffenden Frauen die Zervixkarzinom-Inzidenz sowie die Sterberate um 13 Prozent verringern. Die Zahl der jährlichen zytologischen Abstriche würden um 48 Prozent sinken und die Kosten für das Screening um 15 Prozent.

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