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Lungen-Ca-Zentren bessern Versorgung der Patienten

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HANNOVER (aza). Durch die Etablierung von zertifizierten Lungenkrebszentren soll die Versorgung von Patienten, die an einem Lungenkarzinom erkrankt sind, verbessert werden. Mittlerweile sind zwölf von 140 geplanten Zentren zertifiziert.

Die epidemiologische Bedeutung von Lungenkrebs wird in den nächsten 20 Jahren weiter zunehmen. Das hat Privatdozent Martin Reck aus Großhansdorf beim Pneumologen-Kongress in Hannover betont. Derzeit werden etwa 33 000 Neuerkrankungen pro Jahr diagnostiziert - 60 Prozent davon erst in einem metastasierten Stadium.

Insgesamt hat sich die Onkologie auf diesem Sektor durch vielfältige neue Therapieansätze und Diagnostik-Verfahren weiter entwickelt. Zur Verbesserung der Versorgungsqualität bei Patienten mit Lungenkarzinom ist außer der Entwicklung der entsprechenden S3-Leitlinie, die in Kürze veröffentlicht werden soll, auch eine Umsetzung neuer Erkenntnisse erforderlich.

Unter der Leitung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) haben hierzu die DGP und die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie ein Zertifizierungsverfahren für Lungenkrebszentren entwickelt. Insgesamt ist die Zertifizierung von 140 Zentren geplant. Die bereits zertifizierten Lungenkrebszentren sind im Internet auf der Homepage der Krebsgesellschaft aufgelistet.

www.krebsgesellschaft.de

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