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MHH sucht Patientinnen für Fatigue-Studie

HANNOVER (eb). Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, leiden bekanntlich häufig unter einem schweren Müdigkeits-Syndrom, der Fatigue. Diese Art von Erschöpfung und Leistungsabfall grenzt sich deutlich von dem normalen Maß gewohnter Müdigkeit ab.

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Viele Patientinnen, die unter Fatigue leiden, sind kaum noch in der Lage, ihren Alltag zu bewältigen. Die Ursachen finden sich in der Erkrankung selbst, können aber auch als Folge der Chemotherapie und Bestrahlung auftreten. Die Therapieansätze zur Behandlung von Patienten mit Fatigue sind bisher unzureichend.

Die MHH-Klinik für Rehabilitationsmedizin will betroffenen Frauen mit einem neuen Therapiekonzept helfen, das aus unterschiedlichen Bausteinen besteht, teilt die MHH mit.

Teilnahme ist kostenlos

Zu diesem Konzept gehören Maltherapie, anthroposophische Eurythmietherapie, die Regulierung des Schlaf-Wachrhythmus und eine besondere Form der physiotherapeutischen Trainingstherapie.

Diese neue Kombinationstherapie, für die bereits gute klinische Erfahrungen vorliegen, soll im Rahmen einer klinischen Studie überprüft werden. Die Behandlungen werden zehnmal - ein bis zweimal Mal in der Woche - durchgeführt und nehmen jeweils etwa vier Stunden in Anspruch.

Die Studie startet im April 2012, die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Interessierte Patientinnen erhalten alle weiteren Informationen unter Telefon (0511)-532-4164, bei Fadime Candir oder bei Andreas Nikolaou unter (0179) 100 77 59.

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