Israel

Masernwelle trifft meist orthodoxe Juden

Veröffentlicht: 12.09.2019, 10:32 Uhr

NEU-ISENBURG. 4300 Masernfälle hat es in Israel von Juli 2018 bis Juli 2019 gegeben, in den zwölf Monaten davor waren es nur 30 Fälle, berichtet die International Society for Infectious Diseases (ISID) im Internet-Dienst ProMED-mail.

Gemessen an einer Population von 8,7 Millionen Einwohner ist das Land also extrem von Masern betroffen.

Die Masernwelle sei nicht auf allgemeine Impfdefizite zurückzuführen, so die ISID. Nach Weltbank-Angaben seien dort 98 Prozent der Kinder im Alter unter zwei Jahren gegen Masern geimpft.

Vielmehr gebe es unter ultra-orthodoxen Juden große Impflücken. Diese Gruppe sei nicht per se impfkritisch eingestellt, sondern sie nehme Gesundheitsdienste insgesamt nur wenig in Anspruch, so die ISID. (eis)

Mehr zum Thema

„Kollektives Versagen“

Mehr als 140.000 Masern-Tote 2018

3700 Fälle

50 Kinder in Samoa an Masern gestorben

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Krankenkassen halten Beitragssätze stabil

Zusatzbeiträge 2020

Krankenkassen halten Beitragssätze stabil

Bei Akne leidet oft auch die Psyche

Häufiges Duo

Bei Akne leidet oft auch die Psyche

Wo Syphilis besonders oft auftritt

Deutschland

Wo Syphilis besonders oft auftritt

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden