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"Initiative LuftStoss"

Mehr Freiheit trotz schwerem Asthma

Mit einer umfassenden Diagnose und angepassten Therapien lässt sich schweres Asthma gut kontrollieren. Darauf macht die "Initiative LuftStoß" aufmerksam.

Veröffentlicht:

NÜRNBERG. Chronische Atemnot, nächtliche Hustenanfälle - so macht sich schweres Asthma bemerkbar. Trotz hochdosierter inhalativer Therapien leiden mehr als zwei Drittel der Patienten mit schwerem Asthma an wiederkehrenden Beschwerden.

Ein Grund dafür: Viele kennen den Auslöser ihrer zum Teil lebensbedrohlichen Asthmaanfälle nicht und müssen sich dadurch stark in ihrer Lebensqualität einschränken. So fährt ein Drittel der Patienten aufgrund der Erkrankung nicht mehr in den Urlaub.

Ebenfalls ein Drittel geht nicht mehr mit Freunden aus. Und rund 70 Prozent der Patienten sind der Meinung, wegen des Asthmas berufliche Chancen verpasst zu haben. Dabei lässt sich die Erkrankung dank einer umfassenden Diagnostik und individuell angepassten Therapie gut unter Kontrolle bringen.

Darauf möchte die "Initiative LuftStoß" jetzt aufmerksam machen und sich gleichzeitig für mehr Lebensqualität von Menschen mit schwerem Asthma einsetzen, heißt es in einer Mitteilung der Initiative, die von Novartis Pharma GmbH mit Unterstützung des German Asthma Net e. V. (GAN) und des Unternehmens Thermo Fisher Scientific gegründet wurde.

"Wir möchten Patienten darin bestärken, sich intensiv mit ihrer Krankheit auseinanderzusetzen und gemeinsam mit ihrem Arzt den Grund beziehungsweise Auslöser für die Erkrankung zu suchen.

Denn nur wenn die Ursache bekannt ist, kann eine gezielte Therapie zu einer Besserung der Symptome und damit zu mehr Freiheit im Leben mit Schwerem Asthma führen", wird der Pneumologe Professor Karl-Christian Bergmann von der Charité in Berlin in der Mitteilung zitiert.

Mit aufmerksamkeitsstarken Aktionen und informativen Materialien regt die Initiative Patienten, Angehörige und Ärzte dazu an, in den Dialog zu treten und gemeinsam der Erkrankung auf den Grund zu gehen. Den Start der Kampagne markiert ein Video, das verdeutlicht, was ein Luftstoß im Leben bedeutet und wie wichtig jeder Atemzug ist.

Mit dem Video sollen möglichst viele Menschen über digitale Kanäle erreicht und so auf schweres Asthma aufmerksam gemacht werden. Unter www.luftstoss.de stehen ab 3. Mai umfassende Informationen zum Thema schweres Asthma zur Verfügung.

Mit weiteren Informationsmaterialien, einer Roadshow in Berlin, Frankfurt und Stuttgart und deutschlandweiten Patiententagen in spezialisierten Zentren für schweres Asthma setzt die Initiative ihre Arbeit fort. Die Auftaktveranstaltung findet am 16. Juni 2016 auf dem Alexanderplatz in Berlin statt. Dort können Interessierte in einem Wissens-Parcours und im Gespräch mit Experten mehr über schweres Asthma erfahren. (eb)

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