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BUCHTIPP DES TAGES

Messverfahren für Herz und Kreislauf

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Hightech-Geräte alleine machen noch lange keine gute Medizin, aber Geräte und vor allem Messtechnik können das Verständnis für Körperfunktionen fördern. Deshalb ist das in erster Auflage im UNI-MED Verlag erschienene Buch "Hämodynamisches Monitoring" auch für außerhalb der Klinik tätige Kollegen interessant. Denn wer Messmethoden und Einflüsse auf Organperfusion, Gewebezirkulation und Oxygenierung kennt, hat auch ein solides Basiswissen über die Funktionen von Herz und Kreislauf.

Der Autor Professor Joachim Boldt ist an der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin am Klinikum Ludwigshafen tätig. Er erläutert in jedem Abschnitt sowohl die physikalischen als auch die pathophysiologischen Hintergründe zu den Messverfahren: So werden etwa die Begriffe der kardialen Vor- und Nachlast erklärt. Auch lohnt es sich nachzulesen, was die in der oberen Hohlvene gemessene zentral-venöse Sauerstoffsättigung von der in der Arteria pulmonalis gemessenen gemischt-venösen Sättigung unterscheidet.

Das Werk ist optisch ansprechend gestaltet und gut strukturiert. Viele Fotostrecken und farbige Abbildungen illustrieren zum Beispiel Punktionstechniken. In Schemadarstellungen, Tabellen und Grafiken werden pathophysiologische Zusammenhänge sichtbar. Grundlagen, Anwendung, Grenzen und Gefahren der Herz-Kreislauf-Überwachung sind in dem Buch interessant aufbereitet. Davon können auch Kollegen, die weder intensivmedizinisch noch anästhesiologisch tätig sind, profitieren. (skh)

Joachim Boldt: Hämodynamisches Monitoring. UNI-MED Verlag, Bremen 2007. 1. Auflage, 154 Seiten, 44,80 Euro, ISBN: 978-3895992162

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