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Mit Linolsäure klingen Ekzeme rasch ab

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MÜNCHEN (wst). Ekzeme klingen mit einer Linolsäure-haltigen Creme genauso schnell und gut ab wie mit einer 0,25prozentigen Hydrocortison-Creme. Damit könnten Linolsäure-Cremes auch bei Neurodermitis nicht nur zur Basis- und Erhaltungstherapie, sondern bei leichteren Schüben eine Option zur Akuttherapie sein.

Darauf hat Professor Erhardt Proksch von der Uni-Hautklinik Kiel hingewiesen. Proksch stellte auf einer Veranstaltung des Unternehmens Dr. Wolff Arzneimittel eine von ihm geleitete Doppelblindstudie mit 30 gesunden Teilnehmern vor. Darin wurde mit zweiprozentiger Natriumlaurylsulfat-Lösung am Unterarm eine Kontaktdermatitis erzeugt. Solche Ekzeme werden oft als Neurodermitis-Modell genutzt. Die Teilnehmer cremten das Ekzem neun Tage lang zweimal täglich mit der Linolsäure-haltigen Linola®-Creme oder mit 0,25prozentiger Hydrocortison-Creme ein.

Sowohl mit Linolsäure als auch mit Hydrocortison regenerierte sich die Haut schnell und gut. Das wurde anhand von Parametern wie Hauthydratation, transepidermalem Wasserverlust, Bläschenbildung, Erythemausprägung und Juckreiz beurteilt.

Topische Linolsäure bessere bekanntlich die Hornschicht-Barriere und fördere so die Regeneration trockener Haut, so Proksch. Die Daten der jetzt vorgestellten Studie legten zudem eine antientzündliche Komponente von Linolsäure nahe.

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