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Mit Toilettentraining und Co. gegen Inkontinenz

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FRANKFURT. Inkontinenz-Patienten können mit einigen Maßnahmen selbst gegen die Inkontinenz angehen, teilt die Deutsche Kontinenz Gesellschaft mit. Eine dieser Maßnahmen ist das Toilettentraining.

"Besonders effektiv ist dieses Training für ältere Menschen, bei denen eine Drangsymptomatik vorliegt", wird Professor Daniela Schultz-Lampel vom Schwarzwald-Baar Klinikum in der Mitteilung zitiert. In manchen Fällen werde damit auch ein Blasentraining kombiniert.

Dabei üben die Patienten, eine bewusste Verzögerung, indem sie den Beckenboden fest anspannen, wenn sie einen Harndrang verspüren. Dadurch wird ein Reflex aktiviert, der die Blase entlastet und die Inkontinenzsymptomatik verringert, erklärt die Expertin.

Hilfreich sei auch das Miktionsprotokoll, bei dem man die Uhrzeiten der Toilettengänge notiert. Wer zusätzlich festhält, was und wie viel gegessen und getrunken wurde, erhält Aufschluss über die Reaktion des Körpers auf bestimmte Nahrungsmittel.

Ein wichtiger und oft unterschätzter Faktor ist auch das Übergewicht, so Schultz-Lampel. Wer abnimmt, erzielt damit häufig eine entscheidende Verbesserung bei der Inkontinenz, erklärt Schultz-Lampel.

Die Urologin rät außerdem zu Bewegung, etwa Pilates. Sie unterstütze nicht nur die Gewichtsreduktion, sondern erziele auch eine Verbesserung der Harnspeicherung. (eb)

Mehr Infos gibt es im Internet auf: www.kontinenz-gesellschaft.de

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