Mobilfunkmasten sind ungesund - für die Psyche

Veröffentlicht:

ESSEX (ddp). Die Nähe zu Mobilfunkantennen beeinflusst die Gesundheit offenbar durch Wirkungen auf die Psyche.

Der Effekt ist bekannt: Wird ein Mobilfunkmast aufgestellt, klagen Anwohner über gesundheitliche Störungen - selbst wenn der Mast noch gar nicht sendet.

Britische Forscher haben diese Beobachtung jetzt in einer Studie bestätigt (Env Health Persp online): Sie haben Menschen, die nach eigenen Angaben sensibel auf Elektrosmog reagieren, und Kontrollpersonen elektromagnetischen Strahlen ausgesetzt. Dabei war weder den Teilnehmern beider Studiengruppen noch den Forschern selbst bekannt, wann eine im Zimmer aufgestellte Antenne ein- oder ausgeschaltet war.

44 der 158 Teilnehmer waren überzeugt, dass die Strahlung einer Mobilfunkantenne sie krank macht. Sie hatten aber nur Symptome wie Angst, Anspannung, Kopfschmerzen und Schweißausbrüche, wenn die Forscher zuvor gesagt hatten, der im Labor aufgestellte Sender sende Strahlung aus. Bei vermeintlich ausgeschalteter Antenne gab es keine Symptome.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Beobachtungsstudie

Forschende schlagen Grenzwerte für sichereren Cannabiskonsum vor

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: FIB-4 1,3: numerische 26%ige Risikoreduktion der 3-Punkt-MACE durch Semaglutid 2,4mg

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [17]

Kardiovaskuläre, renale und hepatische Komorbiditäten

Therapie der Adipositas – mehr als Gewichtsabnahme

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma GmbH, Mainz
SCD-PROTECT-Studie-- Frühe Phase nach Diagnose einer Herzinsuffizienz – deutlich höheres Risiko für den plötzlichen Herztod als in der chronischen Phase.

© Zoll CMS

SCD-Schutz in früher HF-Phase

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: ZOLL CMS GmbH, Köln
Abb. 2: Schneller Wirkeintritt von Naldemedin im Vergleich zu Placebo in den Studien COMPOSE-1 und COMPOSE-2

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [15]

Opioidinduzierte Obstipation

Selektive Hemmung von Darm-Opioidrezeptoren mit PAMORA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Viatris-Gruppe Deutschland (Mylan Germany GmbH), Bad Homburg v. d. Höhe
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

B- und T-Zell-Immunität

Richtig impfen gegen Influenza und COVID-19

Lesetipps
Bild mit Burgern, Süßigkeiten und Gebäck

© monticellllo / stock.adobe.com

Stark verarbeitete Lebensmittel

Gesundheitsschädliche Nahrung – eine globale Krise?