Direkt zum Inhaltsbereich

Mobilfunkmasten sind ungesund - für die Psyche

Veröffentlicht:

ESSEX (ddp). Die Nähe zu Mobilfunkantennen beeinflusst die Gesundheit offenbar durch Wirkungen auf die Psyche.

Der Effekt ist bekannt: Wird ein Mobilfunkmast aufgestellt, klagen Anwohner über gesundheitliche Störungen - selbst wenn der Mast noch gar nicht sendet.

Britische Forscher haben diese Beobachtung jetzt in einer Studie bestätigt (Env Health Persp online): Sie haben Menschen, die nach eigenen Angaben sensibel auf Elektrosmog reagieren, und Kontrollpersonen elektromagnetischen Strahlen ausgesetzt. Dabei war weder den Teilnehmern beider Studiengruppen noch den Forschern selbst bekannt, wann eine im Zimmer aufgestellte Antenne ein- oder ausgeschaltet war.

44 der 158 Teilnehmer waren überzeugt, dass die Strahlung einer Mobilfunkantenne sie krank macht. Sie hatten aber nur Symptome wie Angst, Anspannung, Kopfschmerzen und Schweißausbrüche, wenn die Forscher zuvor gesagt hatten, der im Labor aufgestellte Sender sende Strahlung aus. Bei vermeintlich ausgeschalteter Antenne gab es keine Symptome.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Von unten nach oben

Stufenschema bei Insomnie: So bei Schlafstörungen therapieren

Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Tab. 1: Stufentherapieschema zur verlaufsmodifizierenden Therapie der generalisierten Myasthenia gravis

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Generalisierte Myasthenia gravis

Krankheitssymptome und Therapielast wirksam lindern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alexion Pharma Germany GmbH, München
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

State-of-the-Art

Was in den Praxisempfehlungen und Leitlinien der DDG neu ist

Vielfalt der Musikermedizin

Ihr Patient ist Musiker? Was dann relevant werden könnte

Lesetipps
Frau sitzt nachts auf ihrem Bett und schaut ins Licht ihrer Nachttischlampe.

© stokkete / stock.adobe.com

Von unten nach oben

Stufenschema bei Insomnie: So bei Schlafstörungen therapieren

Nicht alles, was im Internet kursiert, stimmt auch – gerade wenn es um Gesundheitsfragen geht. Augen auf und hinterfragen!

© peterschreiber.media / stock.adobe.com

Kohlenhydrate, Apfelessig, Gottesnahrung und Süßstoffe

Vier Ernährungs- und Blutzuckermythen im Faktencheck