Reisemedizin

Mumps häuft sich in Belgien und Kalifornien

Bei Reisen in Nachbarländer und in die USA ist Mumpsschutz ratsam.

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Neu-Isenburg. Gegen Masern wird meist mit der Kombivakzine MMR auch gegen Mumps und Röteln geimpft. Masern-Impflücken erstrecken sich deshalb auch meist gegen die beiden anderen Erkrankungen. Folgen schlechter Impfquoten sind zum Beispiel Ausbrüche von Mumps in den USA und in Belgien, berichtet die International Society for Infectious Diseases (ISID).

Mit 2701 gemeldeten Erkrankungen gibt es in den USA bereits jetzt mehr Fälle als im ganzen letzten Jahr, so die ISID. Ein Fokus der Infektionen ist Kalifornien. So gab es im San Diego County Mumps-Erkrankungen an drei verschiedenen High Schools. Schülern wurde die Impfung nahegelegt. Sie wurden zudem über Symptome informiert, die in der Inkubationszeit von zwölf bis 25 Tagen auftreten können. Mumps tritt zudem im benachbarten mexikanischen Bundesstaat Baja California auf. Auch wurden 18 Fälle im zentralen Männergefängnis von Los Angeles registriert und 400 Insassen in Quarantäne genommen. Ebenfalls in einem Gefängnis ist Mumps im US-Staat Pennsylvania (York County) aufgetreten.

In Europa häufen sich Mumps-Erkrankungen in Belgien, berichtet die ISID. Betroffen sind Studenten an der katholischen Universität von Leuven (UCLouvain) auf dem Kampus Sint-Lambrechts-Woluwe sowie Kinder und Jugendliche in Schulen im Großraum Brüssel.

In Deutschland wurden dieses Jahr bis Mitte Oktober 408 Mumpsfälle gemeldet, berichtet das Robert Koch-Institut. Das RKI warnt dabei vor Impfdurchbrüchen: Knapp jeder fünfte Betroffene ist nach RKI-Angaben komplett gegen Mumps geimpft. (eis)

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