NRW erwägt Pflichtimpfung gegen Masern

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DÜSSELDORF (iss). Wenn Information und Aufklärung zum Thema Impfung ohne den erwünschten Erfolg bleiben, wird das Land Nordrhein-Westfalen eine Pflichtimpfung gegen Masern in Erwägung ziehen. Das sagte der Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium Professor Stefan Winter auf dem 2. NRW-Impftag.

Man setze bei Prävention und Aufklärung vor allem auf die zentrale Rolle der Kinder- und der Hausärzte, so Winter. Wenn es in den nächsten ein bis anderthalb Jahren aber keine signifikante Steigerung der Impfraten gebe, müsse man erneut über eine Pflichtimpfung gegen Masern diskutieren.

Zwar erhielten noch 95 Prozent der Kleinkinder die erste Masern-Impfung, bei der wichtigen zweiten Impfung sinke die Quote aber unter 74 Prozent, beklagte der Mediziner.

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