Direkt zum Inhaltsbereich

Zwangsstörung

Neue Leitlinie publiziert

Nun liegt eine Leitlinie zu Zwangsstörungen in gedruckter Form vor.

Veröffentlicht:

BERLIN. Zwangsstörungen würden häufig falsch, spät oder gar nicht diagnostiziert, teilt die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) mit.

Nun biete eine unter Schirmherrschaft der DGPPN entwickelte S3-Leitlinie eine Orientierung für die Behandlung. Sie wende sich an alle Berufsgruppen im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich, die an der Therapie beteiligt sind.

Es sei bekannt, dass den Patienten die richtige Behandlung nachhaltig helfe. Medikamente spielen eine untergeordnete Rolle, im Vordergrund stehen psychotherapeutische Interventionen, heißt es in der Mitteilung.

Die Leitlinie enthalte 71 Empfehlungen und Statements, die auch Patienten und Angehörigen transparent gemacht werden. In Deutschland erkranken, so die DGPPN, 1 bis 3 Prozent der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens an einer Zwangsstörung.

Damit sei sie hier die vierthäufigste psychische Erkrankung. Im Mittel dauere es 10 bis 15 Jahre, bis die Patienten sich professionelle Hilfe holen. 27 Organisationen waren an der Leitlinie beteiligt.

Neben einer Langversion mit Beschreibung der Evidenzgrundlage und Einordnung in die Praxis gebe es einen Leitlinienreport und eine Kurzversion. (eb)

Die vollständigen Leitlinien finden Sie unter www.dgppn.de, wenn Sie dem Pfad "Publikationen - Leitlinien - F4 Neurotische-, Belastungs- und somatoforme Störungen" folgen.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Drogenaffinitätsstudie 2025

Kokainkonsum unter jungen Erwachsenen nimmt zu

Nahrungsergänzungsmittel für Kinder

Einschlafhilfe: Pädiater warnen vor melatoninhaltigen Gummibärchen

Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Folgen einer Fehldiagnose bei Menschen mit einer Seltenen Erkrankung (SE), die angaben, dass ihre SE oder die SE einer von ihnen betreuten Person mindestens einmal falsch diagnostiziert wurde (n=4.756)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Neuromyelitis-Optica-Spektrum-Erkrankungen

Weshalb das rechtzeitige Erkennen und Behandeln wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alexion Pharma Germany GmbH, München
Ofatumumab zeigt günstiges 8-Jahres-Sicherheitsprofil

© William / Generated with AI / Stock.adobe.com

Aktive schubförmige Multiple Sklerose

Ofatumumab zeigt günstiges 8-Jahres-Sicherheitsprofil

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Tab. 1: Stufentherapieschema zur verlaufsmodifizierenden Therapie der generalisierten Myasthenia gravis

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Generalisierte Myasthenia gravis

Krankheitssymptome und Therapielast wirksam lindern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alexion Pharma Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Raumfahrtmediziner im Porträt

Jens Jordan – ein Arzt für Weltall und Erde

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Lesetipps
Dreidimensionale gerenderte Darstellung der Anatomie des menschlichen Herzens.

© PIC4U / stock.adobe.com

Schutzmechanismus entdeckt?

Warum Krebs im Herzen selten vorkommt

Eine Frau hat einen kleinen Ventilator in der Hand.

© Marcus Brandt/dpa

Auf einen Blick

Unsere Beiträge zum Thema Hitze in der Übersicht