Direkt zum Inhaltsbereich

Radium-223-dichlorid

Neue Option bei Prostata-Ca

Veröffentlicht:

BERLIN. Bayer HealthCare hat die EU-Marktzulassung für Xofigo® (Radium-223-dichlorid) als Injektionslösung für die Therapie von Erwachsenen mit kastrationsresistentem Prostata-Ca, symptomatischen Knochenmetastasen ohne bekannte viszerale Metastasen erhalten.

Die Entscheidung folgt der Empfehlung des europäischen Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) im September dieses Jahres. Das Präparat wirkt auf Knochenmetastasen, indem es dort gezielt die Zellen zerstört und auf diese Weise die Lebenszeit von Patienten verlängern kann. Die Zulassung von basiert auf der Phase-III-Studie ALSYMPCA (ALpharadin in SYMptomatic Prostate CAncer).

Xofigo® ist ein Alpha-Strahlung freisetzendes Radiopharmazeutikum, erinnert das Unternehmen Bayer in einer Mitteilung zur Zulassung. Es werde ähnlich wie Kalziumselektiv im Knochen eingebaut und besonders in Bereichen von Knochenmetastasen eingelagert, indem es Komplexe mit dem Knochenmineral Hydroxylapatit bildet.

Der hohe lineare Energietransfer von Alphastrahlern (80 keV/Mikrometer)führt in angrenzenden Tumorzellen zu einer hohen Häufigkeit vonDoppelstrangbrüchen der DNA, wodurch eine starke zytotoxische Wirkung erzielt wird.

Zusätzliche Effekte auf die Mikroumgebung des Tumors, einschließlich der Osteoblasten und Osteoklasten, tragen ebenfalls zur in vivo Wirksamkeit bei, so der Hersteller Die Reichweite der Alphateilchen von Xofigo® betrage unter 100 Mikrometer(weniger als 10 Zelldurchmesser), So werde das umgebende normale Gewebe nur minimal geschädigt. (eb)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Vor weiterführender Diagnostik

Muss ein erhöhter PSA-Wert immer bestätigt werden?

Tipps für das Gespräch

Krebsfrüherkennung: Das ist bei der Patientenberatung wichtig

Metastasen und Mortalität

Studie: Cribriforme Histologie erhöht das Risiko bei Prostatakrebs

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Langfristig überlegen: Kombinationen mit Daratumumab in der Erstlinie

© LASZLO / stock.adobe.com

Neu diagnostiziertes Multiples Myelom

Langfristig überlegen: Kombinationen mit Daratumumab in der Erstlinie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, a Johnson & Johnson company, Neuss
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

GeriPAIN-Leitlinie

Welche Schmerztherapien eignen sich für geriatrische Patienten?

Lesetipps
Impfheft mit COVID-19-Impfung

© RRF - stock.adobe.com

Robert Koch-Institut

STIKO lockert Impfempfehlungen gegen COVID-19

Eine Ärztin im Gespräch mit einer Patientin.

© HockleyM1 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Kollegin gibt Tipps

So gelingt eine gute Arzt-Patienten-Beziehung

Cornelia Hösemann

© Porträt: privat | Spritze: Fied

Sie fragen – Experten antworten

Ist eine Impfung gegen HPV auch bei Frauen über 50 noch sinnvoll?