Direkt zum Inhaltsbereich

Neue Pens sichern die Wahl des richtigen Insulins

PARIS (hbr). Das langwirksame Insulin glargin und das kurzwirksame Insulin glulisin sind jetzt in Europa in neuen Fertigpens erhältlich. Sie minimieren das Risiko, aus Versehen zum falschen Insulin zu greifen. Zudem kann das Hormon auch bei hohem Bedarf in Schritten zu einer Einheit exakt dosiert werden - bis zu 80 Einheiten hinauf.

Veröffentlicht:

Das Verwechseln der Insulinsorten ist ein Sicherheitsrisiko in der Therapie von Typ-1- und Typ-2-Diabetikern: Wird statt des Basalinsulins versehentlich kurzwirksames Insulin injiziert, droht die Hypoglykämie. Klare Kennzeichnungen der Pens sind also erforderlich. Die beiden Pens sind deshalb komplett gefärbt und so auf Anhieb unterscheidbar: Der Lantus® SoloSTAR®-Pen, der jetzt in Deutschland eingeführt wurde, ist hellgrau. Insulin glulisin steckt im dunkelblauen Apidra® Solo-STAR®, der noch eingeführt wird. Das macht die Therapie sicherer, so Professor Patrick Phillips aus Australien bei einer Veranstaltung von Sanofi-Aventis in Paris. Die Farben sind auch bei Farbschwäche gut zu unterscheiden. Eine Aufschrift in großen Buchstaben erhöht die Sicherheit zusätzlich. Beide Pens enthalten je 300 I.E. Insulin. Dosiert wird in Einer-Schritten. Dabei sind bis 80 I.E. einstellbar. Die Feindosierung ist zum Beispiel bei niedrigem Insulinbedarf wichtig, etwa für Typ-1-Diabetiker, die vielleicht nur eine Einheit Bolus pro Broteinheit brauchen. Die Handhabung ist einfach: Die Patienten stellen ihre Dosis ein, indem sie den Dosierknopf drehen. Die eingestellte Menge ist ohne Insulinverlust korrigierbar. Beim Injizieren drücken sie den gleichen Knopf nach unten.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kohlenhydrate, Apfelessig, Gottesnahrung und Süßstoffe

Vier Ernährungs- und Blutzuckermythen im Faktencheck

Metaanalyse von Vergleichsstudien

Insulinpumpe verbessert Blutzuckerkontrolle bei Minderjährigen

Das könnte Sie auch interessieren
Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Abb. 2: Sekundärer Endpunkt der BOREAS-Studie: Veränderung der Lungenfunktion unter Dupilumab versus Placebo

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Typ-2-Inflammation bei COPD

Bessere Lungenfunktion und mehr Lebensqualität durch IL-4/-13-Hemmung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Berlin, und Regeneron GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kohlenhydrate, Apfelessig, Gottesnahrung und Süßstoffe

Vier Ernährungs- und Blutzuckermythen im Faktencheck

Lesetipps
Ein Mann liegt im Bett und schaut auf sein Handy.

© Andrii Lysenko / Stock.adobe.com

Insomnie

Wie sich schlechter Schlaf auf Schmerzen auswirkt