Forschung

Neuer Ansatz für die Schmerztherapie

Veröffentlicht: 06.07.2017, 09:00 Uhr

BERLIN. Eine spezielle Morphin-Formulierung – Polyglycerol-Morphin – könnte weniger Nebenwirkungen verursachen, als eine Schmerztherapie mit herkömmlichen Opioiden. Das berichtet die Freie Universität Berlin unter Bezug auf eine aktuelle Publikation (Elife. 2017; online 4. Juli).

Die Forscher koppelten konventionelles Morphin an Trägermoleküle, die nur im entzündeten Zielgewebe gelöst werden. Dadurch ließen sich Nebenwirkungen im gesunden Gewebe verhindern, so die Wissenschaftler. Zu solchen Nebenwirkungen zählen ja unter anderem Benommenheit, Übelkeit und Obstipation bis hin zum Atemstillstand.

Das neue Molekül erprobten die Forscher bisher im Tiermodell und in Zellkulturen. (eb)

Mehr zum Thema

„Ärztetag“-Podcast

Schmerzmedizin – daran hakt die Versorgung

Neuropathische Schmerzen

Schmerzen: Fortbildung zu Cannabis

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
„Sichere Apps auf Rezept gibt es nicht“

Digitale Gesundheitsanwendungen

„Sichere Apps auf Rezept gibt es nicht“

Geht der Arzt als Corona-Superspreader in die Praxis?

Schleswig-Holstein

Geht der Arzt als Corona-Superspreader in die Praxis?

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden