Robert Koch-Institut

Neuer Ausbruch der Ebolavirus-Spezies „Sudan“ in Uganda

Bislang 64 bestätigte Fälle, – das ist die bisherige Bilanz eines neuen Ebolavirus-Ausbruchs in Uganda. Besucher des Landes werden gebeten, sich über entsprechende Reisehinweise zu informieren.

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Berlin. Im September wurde aus Uganda ein neuer Ausbruch, verursacht durch die „Sudan“-Spezies des Ebolavirus (SUDV) gemeldet. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Epidemiologischen Bulletin 43/2022 am heutigen Freitag online vorab berichtet, wurden mit Stand vom 19.10.2022 bislang 64 bestätigte Fälle, darunter 25 Todesfälle, verzeichnet. Weitere 20 frühere Todesfälle gehörten möglicherweise ebenfalls zu dem Ausbruch.

Es seien bereits weitreichende Maßnahmen ergriffen worden, um den Ausbruch unter Kontrolle zu bringen, heißt es in der Mitteilung weiter. Für SUDV gebe es bislang keine zugelassenen Impfstoffe oder Therapeutika. Experimentelle Impfstoffe sollen aber in Kürze zur Eindämmung des aktuellen Ausbruchs eingesetzt werden können. Das Risiko, dass sich Reisende aus Europa in Uganda infizierten, werde derzeit als sehr gering eingeschätzt. Ugandareisende werden jedoch gebeten, sich über entsprechende Reisehinweise zu informieren. (eb)

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