Neuer Malaria-Erreger bei Affen weit verbreitet

NEU-ISENBURG (eis). Der bislang nur von Affen bekannte Malariaerreger Plasmodium knowlesi ist in Südostasien im vergangenen Jahr vermehrt bei Menschen isoliert worden.

Veröffentlicht:

Forscher aus Malaysia haben jetzt belegt, dass der Erreger bei Affen weit verbreitet ist, berichtet BBC News (wir berichteten). Bei drei Vierteln von 108 wilden Makaken wurden die Plasmodien im Blut gefunden.

Bisher werde der Erreger nur von Affen an den Menschen weitergegeben und nicht von Mensch zu Mensch verbreitet. Die Forscher befürchten allerdings, dass der Erreger beim Eindringen von Menschen in die Regenwälder künftig gehäuft bei Menschen auftreten könne.

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Kein gemeinsamer Abschlussbericht

Brandenburg: Sondervoten zu Corona-U-Ausschuss vorgestellt

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Bessere Rahmenbedingungen für Praxen

Kabinett macht Weg für Lauterbachs Hausärzte-Gesetz frei

Aktuelle Forschung

Antikörper – die Verkuppler der Krebsmedizin

Lesetipps
Prof. Florian Wagenlehner, Urologe an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Leitlinienautor der S3-Leitlinie zur unkomplizierten Harnwegsinfektion, gibt an, dass eine nichtantibiotische Therapie als Alternative zur antibiotischen Behandlung erwogen werden kann, da wie Studien gezeigt haben, bei ungefähr zwei Drittel der Patientinnen auf Antibiotika verzichtet werden könne.

© Dr_Microbe / stock.adobe.com

Blick in die überarbeitete Leitlinie

Auf Antibiotika verzichten? Was bei unkomplizierter Zystitis hilft