Diabetes mellitus

Niedriges HbA1c mindert Rate an Komplikationen

SYDNEY (Rö). Für Typ-2-Diabetiker mit intensiver Blutzuckersenkung ist die Gesamtrate makro- und mikrovaskulärer Ereignisse relativ um zehn Prozent niedriger als bei weniger ehrgeiziger Therapie. Das beruht auf Unterschieden bei der Nephropathie.

Veröffentlicht:

In der ADVANCE*-Studie hatten bei einem HbA1c von 6,5 Prozent 18 Prozent ein mikro- und makrovaskuläres Ereignis, belegen die jetzt veröffentlichten Ergebnisse zu den Therapiezielen (NEJM online, 6. Juni).

Bei einem HbA1c von 7,3 Prozent waren es 20 Prozent. Bei intensiverer Therapie gibt es also relativ zehn Prozent weniger Ereignisse. Der Effekt beruht auf Unterschieden bei der Nephropa-thie. Denn bei der Retinopathie und bei makrovaskulären Ereignissen gab es keine Unterschiede. In der Studie wurden etwa 11 000 Patienten fünf Jahre behandelt.

*ADVANCE bedeutet: The Action in Diabetes and Vascular Disease: Preterax and Diamicron Modified Release Controlled Evaluation trial

Mehr zum Thema

Kritischer Review

Sport schützt das Herz? Nicht in kontrollierten Studien

Das könnte Sie auch interessieren
Mit GLP-1-RA Trulicity einfach mehr erreichena

© Lilly Deutschland GmbH

Therapieoptionen / GLP-1-RA

Mit GLP-1-RA Trulicity® einfach mehr erreichena

Anzeige | Lilly Deutschland GmbH
Herz ist Trumpf auf der DDG-Frühjahrstagung – Aktuelle Leitlinien bei Typ-2-Diabetes

© Lilly Deutschland GmbH

Therapieoptionen / GLP-1-RA

Herz ist Trumpf auf der DDG-Frühjahrstagung – Aktuelle Leitlinien bei Typ-2-Diabetes

Anzeige | Lilly Deutschland GmbH
Fakten, Schulungsmaterialien und Fortbildungsmöglichkeiten

© Lilly Deutschland GmbH

Neues Diabetes Infocenter

Fakten, Schulungsmaterialien und Fortbildungsmöglichkeiten

Anzeige | Lilly Deutschland GmbH
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nachmittags: das schnelle Telegramm. Am Morgen: Ihr individuell zusammengestellter Themenmix.

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Ein Mädchen wird in einer Hausarztpraxis mit dem Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft. Die STIKO hat bislang keine generelle Impfempfehlung für ab 12-Jährige ausgesprochen.

© milanmarkovic78 / stock.adobe.com

Steigende Inzidenz

Amtsärzte plädieren für Corona-Impfung von Kindern ab 12 Jahren

Wohnen in Gegenden mit schlechter Luftqualität: Wie stark verschmutzte Luft tatsächlich Einfluss auf das Demenzrisiko hat, ist immer noch ungeklärt.

© Photos.com plus

Epidemiologische Analysen

Demenz: Einfluss von Luftverschmutzung überschätzt?