Onkologie

Onkologen fordern mehr Geld für Patientengespräche

BERLIN (af). Für "hoffnungslos unterbewertet" hält der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), Dr. Friedrich Overkamp, die sprechende Medizin in seiner Fachrichtung.

Veröffentlicht: 16.06.2011, 18:55 Uhr

Dabei sei das Gespräch eines Onkologen mit einem Patienten über eine Krebserkrankung ähnlich wichtig wie das zwischen einem Psychotherapeuten und seinen Patienten. Während der dafür 80 Euro in der Stunde berechnen dürfe, könne ein Onkologe dafür nur 4,90 Euro abrechnen.

Und dies nur, wenn ein Patient in einer Tagesklinik eine Infusion erhalte. Beratungen zu oralen Medikamentengaben seien nicht abrechenbar, weswegen Onkologen ihre Patienten immer seltener sähen. Overkamp forderte im Rahmen der Neuordnung des ambulanten Sektors eine Aufwertung des ärztlichen Gesprächs.

Mehr zum Thema

Onkologievereinbarung

Im Rahmenvertrag gilt der Wortlaut

Lymphome

Neue Therapieoption bei sALCL

Indikationserweiterung

Ösophagus-Ca: Neue Option mit Nivolumab

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Keine Lust aufs Essen? Übelkeit und Geschmacksverlust deuten bei Kindern eher auf COVID-19 als Atemwegssymptome.

Corona-Splitter

Die COVID-19-Symptome bei Kindern

Die Apothekenreform ist in trockenen Tüchern, die ABDA lobt sie als Beitrag zu einer „zukunftsfähigen Arzneimittelversorgung“.

Gesetzgebung

Bundesrat winkt Apothekenreform durch

Gesundheitsminister Spahn während der Debatte zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege im Bundestag. Die Reaktionen sind zwiespältig.

„Beitragstöpfe geplündert“

Kritik an Spahns Versorgungsgesetz hält an