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Auszeichnung

Oskar Medizinpreis für Forschung zum Mikrobiom

Die Bedeutung des Mikrobioms für die Wissenschaft ist in den letzten Jahren immer größer geworden.

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BERLIN. Für Forschungsarbeiten zum Thema "Auswirkungen des Mikrobioms im Gastrointestinaltrakt" hat die Berliner Stiftung Oskar-Helene-Heim den mit 50.000 Euro dotierten Oskar Medizinpreis vergeben. Der Preis wird geteilt und an zwei Wissenschaftlerinnen verliehen, teilt die Stiftung mit.

In den letzten Jahren ist das Mikrobiom für die Wissenschaft immer wichtiger geworden. Rasch gestiegene Erkenntnisse im Bereich der Mikrobiomforschung haben Hinweise auf metabolische, immunologische, infektiologische, neurologische und epidemiologische Einflussfaktoren des Mikrobioms auf die Pathophysiologie verschiedener Erkrankungen ergeben.

Die Forschungsarbeiten der Preisträgerin Professor Julia-Stefanie Frick vom Universitätsklinikum Tübingen befassen sich damit, wie kommensale Bakterien mit dem Wirt und untereinander interagieren und neben lokalen entzündlichen und infektiösen Wirts- auch systemische Immunantworten beeinflussen.

Die Preisträgerin Privatdozentin Dr. Anja Sandek von der Universitätsmedizin Göttingen hat ihre Forschung auf die Bedeutung des Gastrointestinaltrakts und des Mikrobioms für die Entstehung von systemischen Entzündungen bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz ausgerichtet.

Das Preisgeld stehe beiden Medizinerinnen für die Fortsetzung ihrer Forschungen zur Verfügung, so die Stiftung in ihrer Mitteilung. Der Oskar Medizinpreis 2015 wurde im Rahmen einer Vortragsveranstaltung der Stiftung Oskar-Helene-Heim zur Darmgesundheit am 26. Oktober 2015 in der URANIA Berlin verliehen. (eb)

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