Suchtkrankheiten

Passivrauchen bedroht Millionen von Kindern

HEIDELBERG (dpa). Passivrauchen bedroht die Gesundheit von Millionen Kindern weltweit. Unter dem Motto "Ich liebe meine rauchfreie Kindheit" stellt der Weltkrebstag am 4. Februar daher die Gefahren für Kinder in den Mittelpunkt. Das hat das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg mitgeteilt.

Veröffentlicht:

Substanzen aus dem Tabakrauch können bekanntlich zu Atemwegserkrankungen, vermehrten Asthmaanfällen, Augenreizungen, Mittelohrentzündungen und verminderter körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit führen. In Deutschland leben dem Krebsforschungszentrum zur Folge die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen - insgesamt 8,4 Millionen - in einem Haushalt mit mindestens einem Raucher.

Jedes Jahr würden mehr als 100 000 Kinder geboren, die bereits im Mutterleib den Schadstoffen von Zigarettenrauch ausgesetzt waren, die die Mutter geraucht hat. Im vergangenen Jahrzehnt habe Passivrauchen die Gesundheit von Kindern immer stärker gefährdet. In der Altersgruppe der 11- bis 17-jährigen seien Hauptschüler dreimal stärker belastet als Gymnasiasten.

Mehr Informationen unter: www.tabakkontrolle.de

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Johanniskraut: Eine vorteilhafte Option bei einer Depression

© Tania Soares | EyeEm

Corona und Depression

Johanniskraut: Eine vorteilhafte Option bei einer Depression

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Johanniskraut kann mehr als bisher angenommen

© koto-feja, LordRunar | iStock

So wirkt Johanniskraut

Johanniskraut kann mehr als bisher angenommen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Faktencheck: Johanniskrautextrakt vs. Citalopram

© ChristianChan | iStock

Depressionen behandeln

Faktencheck: Johanniskrautextrakt vs. Citalopram

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Ein Kinderarzt untersucht ein Kind mittels Ultraschall. Die Pädiater warnen vor Leistungskürzungen, sollte die mit dem TSVG eingeführte Zusatzvergütung für mehr Termine wieder gestrichen werden.

© Christin Klose/dpa-tmn/picture alliance

Sanierung der Kassenfinanzen

Ärzte warnen vor Rücknahme der Neupatienten-Regelung im TSVG