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Peridontitis: Risiko für Frühgeburt nicht erhöht

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NEU-ISENBURG (ikr). Durch Peridontitis-Behandlung während der Schwangerschaft lässt sich das Risiko für Frühgeburten offenbar nicht senken. In einer randomisierten Studie wurden 3563 Schwangere auf Peridontitis gescreent (gynäkologie + geburtshilfe 2010; 3: 13). Bei 50 Prozent der Frauen wurde eine Peridontitis diagnostiziert. 378 Frauen erhielten eine Wurzel- und Zahntaschenbehandlung, und die übrigen 379 Frauen (Kontrollgruppe) erhielten lediglich eine Zahnpolitur.

Das Risiko für eine Frühgeburt war in der Gruppe der Frauen mit aktiver Therapie nicht geringer als in der Kontrollgruppe. Auch die neonatale Sterberate ließ sich durch eine Wurzel- oder Zahntaschenbehandlung nicht senken. Bei Frauen mit Frühgeburt in der Anamnese war das Risiko für eine erneute Frühgeburt nach einem zahnärztlichen Eingriff sogar erhöht.

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