Gliflozine

Pfizer und MSD schließen Allianz

Auch Pfizer und MSD wollen einen SGLT2-Hemmer in den Markt bringen: Ertugliflozin.

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WHITEHOUSE STATION. Die neue Wirkstoffklasse der Gliflozine erhält weiteren Zuwachs: Pfizer hat mit Merck & Co. (in Europa MSD) eine Kooperation zur Entwicklung und Vermarktung von Ertugliflozin geschlossen.

Das orale Antidiabetikum stammt aus der Pfizer-Pipeline und befindet sich am Beginn der klinischen Phase III. Die Studien sollen dieses Jahr starten, heißt es in einer Mitteilung.

Die Allianz beider Firmen gelte weltweit, ausgenommen sei nur der japanische Markt. Neben einer Ertugliflozin-Monotherapie sollen auch Kombinationen mit Metformin sowie mit Mercks Sitagliptin (Januvia®) entwickelt werden.

Ertugliflozin ist der vierte Vertreter der SGLT-2-Inhibitoren, die bewirken, dass überschüssiger Zucker über Niere und Harn ausgeschieden wird, statt ins Blut zurück zu wandern.

Erster Vertreter ist Dapagliflozin (Forxiga®/BMS), das in Europa bereits Ende 2012 zugelassen wurde. Janssens Canagliflozin (Invokana™) ist das erste Gliflozin im US-Markt. Kürzlich erteilte die FDA Grünes Licht, während sie zur Begutachtung von Dapagliflozin weitere Daten angefordert hat.

Mit Empagliflozin haben Lilly und Boehringer ebenfalls ein Eisen im Feuer - Ende März wurden die Zulassungsanträge zeitgleich bei EMA und FDA eingereicht. (cw)

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